Beweise für ein Leben nach dem Tod!
In den letzten 50 Jahren haben Wissenschaftler und Ärzte an der Universität Virginia Fälle von Kindern untersucht, welche über Erinnerungen an frühere Leben berichten [1]. Dr. Ian Stevenson war Begründer dieser Forschungsarbeit und untersuchte bis zu seinem Tod im Jahre 2007 mehr als 2500 Fälle von Kindern, welche von spontanen Erinnerungen an vergangene Leben berichten [1, 2]. Wissenschaftler konnten 1700 Fälle davon lösen und somit eine Vielzahl von Hinweisen für ein Leben nach dem Tod und die Reinkarnation erbringen [2].
Spontane Erinnerungen kleiner Kinder
Die spontan auftretenden Erinnerungen von Kindern im Alter von 1-5 Jahre sind für Wissenschaftler aus dem Bereich der Reinkarnationsforschung am wertvollsten im Vergleich zu Erinnerungen an vergangene Leben, welche während der Regression unter Hypnose erzeugt wurden, da spontan auftretende Erinnerungen bei kleinen Kindern viel stärker sind, als die, die unter Hypnose erzeugt wurden [2]. So gibt es im Vergleich zu den 1700 gelösten Fällen von spontan auftretenden Erinnerung von kleinen Kindern gerade mal zwei Dutzend gelöste Fälle, welche über Regression erzeugt wurden [2].
Die Art und Weise wie Kinder sich an vergangene Leben erinnern
Erinnerungen, welche nach Beobachtung der Wissenschaftler episodisch, semantisch, emotionaler sowie verhaltensbezogener Natur sein können, sind eines der bedeutendsten Merkmale der Reinkarnationsfälle [2]. Die Erinnerungen, über welche die Kinder berichten, sind Erinnerungen an Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind, es können Namen von Personen und Orten sein, manchmal sind es Erinnerungen über allgemeine Fakten, Politik aber größtenteils Erinnerungen, welche sehr persönlich sowie spezifisch sind über eine Person [2].
Erinnern sich Kinder an vergangene Leben, so sprechen sie über ihre Erinnerungen oft in der ersten Person, so als ob sie das, was sie berichten wirklich alles erlebt haben [2]. An dem Ort ihres vergangenen Lebens, zeigten die Kinder räumliche Erinnerungen, sie zeigten zum Beispiel den Weg oder erkannten Menschen aus der Vergangenheit wieder [2]. Zeigten die Kinder emotionale Erinnerungen, so handelten die Kinder gegenüber Menschen aus dem früheren Leben, wie die Person, welche sie gewesen sind und an dessen Leben sie sich erinnern können [2]. Verhaltensbezogene Erinnerungen zeigen die Kinder, indem sie sich daran erinnern, wie sie im vorherigen Leben gestorben sind.
Die Kinder können im neuen Leben extreme Ängste, Phobien gegenüber Personen (dem ehemaligen Mörder), Orten, Gegenständen, Wasser, wenn sie ertranken oder Fahrzeugen, wenn sie durch einen Autounfall gestorben sind, entwickeln und über verhaltensbezogene Erinnerungen darüber berichten [2]. Eine andere Art von verhaltensbezogenen Erinnerungen können die Kinder zeigen, indem sie sich in einer Art und Weise verhalten wie die vorherige Person, welche sie waren [2].
Besonders deutlich werden verhaltensbezogene Erinnerungen, wenn es Unterschiede von Ethnizität, Religion oder Geschlecht zwischen den Leben der Kinder gibt, welche sich daran erinnern können [2]. Manche Kinder spielen lieber Spiele, welche für das andere Geschlecht typisch sind [2]. Haben die Kinder im Vorleben einer anderen Religion angehört als ihre jetzige Familie, können sie sich aufgrund der vorherigen Religion so in der jetzigen Familie verhalten z.B. beten im muslimischen Stil oder Fleisch ablehnen [2].
Muttermale, Geburtsschäden sowie Xenoglossie
Interessante Hinweise für Wissenschaftler in Reinkarnationsfällen sind körperliche Merkmale wie Muttermale und Geburtsschäden der Kinder [2]. In den untersuchten Reinkarnationsfällen spiegeln Muttermale oft tödliche Wunden wieder aber häufig auch chirurgische Wunden von Narben, Ohrringen, Piercing sowie Tattoos oder andere Merkmale auf dem Körper der früheren Person [2].
Bei den Kindern, die über vergangene Leben berichten treten neben Muttermalen ebenso vielfältig kleine und große Geburtsschäden auf [2]. Für viele Fälle besitzen Wissenschaftler medizinische Unterlagen, gewöhnlich auch einen Sterbebericht, der ihnen eine schriftliche Bestätigung eines Zusammenhangs zwischen dem körperlichen Merkmal des Kindes und der verstorbenen Person gibt [3].
In den vielen untersuchten und dokumentierten Reinkarnationsfällen konnte bei den Kindern die Xenoglossie, dass sprechen einer für das Kind eigentlich fremde Muttersprache beobachte werden und die Xenoglossie ist ein weiterer Hinweis für die Existenz der Reinkarnation, da die Kinder von 1 – 5 Jahre die andere Muttersprache weder über die Eltern noch in der Schule erworben haben.
Weitere Merkmale kleiner Kinder, die sich an vergangene Leben erinnern
Seit 1990 ist neben Prof. Ian Stevenson Professor Jim B. Tucker ebenfalls an der Untersuchung der Reinkarnationsfälle beteiligt [4]. Prof. Jim B. Tucker konnte feststellen, dass 70 % der Kinder von allen untersuchten Reinkarnationsfällen, die sich an vergangene Leben erinnern gewaltsam oder völlig unerwartet zu Tode gekommen sind [4].
An die Zeit vor seiner Geburt konnte sich jedes fünfte Kind erinnern und diese Erinnerungen sind interessante Hinweise für das Verständnis der "jenseitigen Welt" [4]. Nach den Forschungen von Prof. Jim B. Tucker und anderen Wissenschaftlern haben die Kinder, welche sich an vergangene Leben erinnern im Allgemeinen einen überdurchschnittlichen IQ und weisen keine mentalen oder emotionalen Störungen auf [4].

Quellen:
Bildquelle: https://www.canstockphoto.com/
2. Jim Matlock (2018). Mind / Body Relations, Survival of Death, and Reincarnation. Text of talk at the University of West Georgia.
3. Prof. Ian Stevenson (2011). Reinkarnationsbeweise: Geburtsnarben und Muttermale belegen die wiederholten Erdenleben des Menschen. Aquamarin Verlag
4. https://uvamagazine.org/articles/the_science_of_reincarnation